Tragischer Unfall in Köln

 

Am 2. März 2016 ereignete sich ein tragischer Unfall bei einem Polizei- Einsatz in Köln, bei dem eine 25-jährige Polizisten schwer verletzt wurde...

http://www.express.de/koeln/bei-polizei-einsatz-polizistin-von-auto-erfasst-und-schwer-verletzt-23656792

 

Routine im Berufsleben und keine unmittelbar auftretenden negativen Erlebnisse bei sich einschleichenden Fehlern führen immer wieder zu tragischen Unfällen.

In der Industrie können in vielen Produktionsbereichen technische Maßnahmen ergriffen werden, um die Unfallgefahren weitestgehend auszuschließen. Im Straßenverkehr ist dieses oft nicht möglich. Rückhaltesysteme und Warnschutzkleidung könnten die Sicherheit erhöhen und die gesundheitlichen Gefahren reduzieren, jedoch erfordern sie ein aktives Handeln der Menschen zur Anwendung.

 

Ausgelöst durch diesen tragischen Unfall sind hier einige Beispiele aufgeführt, wie sich Fehler im Berufsalltag der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben einschleichen können:

 

               

Das Personal im Rettungsdienst sieht immer wieder die Folgen von ungesicherten Personen in Fahrzeugen nach einem Unfall. Sollte dieses nicht Anlass genug sein, um auch auf den eigen Schutz im Fahrzeug zu achten?

Nur geschlossen wirkt eine Warnweste von vorne optimal...

  

...und auch die zusätzlichen Ärmel bei einer offenen Warnjacke sind flächenmäßig klein

im Vergleich zu einer geschlossene Warnjacke.


Wege und Aufenthalt im Gefahrenbereich:

Die Warnwirkung von Rundumkennleuchten an Pannen- und Einsatzstellen ist nicht zwangsläufig immer vom nachfolgenden Verkehr aus großer Distanz erkennbar.

Dies kann fatale Folge haben, wenn nachfolgende Fahrzeuge nach rechts driften...


Der Weg zum Fahrerhaus dieses LKW kann auch rechts an der Leitplanke erfolgen. Dort wäre er wesentlich ungefährlicher möglich.

Der Streifenwagen steht links auf dem Seitenstreifen. Beim Öffnen der Fahrertüre schwenkt diese auf die rechte Fahrbahn und der Fahrer befindet sich beim Aussteigen ebenfalls im Gefahrenbereich.

Gespräch unter Kollegen

 (einer sitzt im Fahrzeug - einer steht links daneben)

Warum auf der Fahrbahnseite und ohne Warnschutzkleidung?


Ein Tipp gegen gefährliche Routinefehler im Alltag:

Achten Sie aufeinander, wenn Sie im Team unterwegs sind, damit jeder am Feierabend gesund in den Kreis "seiner Liebsten" zurückkehren kann. Dies ist richtig formuliert keine "Bevormundung", sondern ein Hinweis >> "ich schätze dich als Kolleg/en/in und möchte, dass es dir gut ergeht und du auch wenn andere Mitbürger unaufmerksam sind, besser geschützt  bist.

siehe auch

Eigenschutz an Einsatzstellen